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| The Secret of Monkey Island |
Schon gegen Ende der 1980er hatte Lucasfilm Games (heute "LucasArts") mit den Klassikern Maniac Mansion, Zak MacCracken, Indiana Jones and The Last Crusade und Loom das Zeitalter der Grafikadventures erfolgreich eingeläutet und setzte im Jahr 1990 mit The Secret of Monkey Island noch eins drauf. Mit für damaligen Verhältnissen wunderschön handgezeichneter Grafik und begleitet von beschwingten Calypso-Klängen, betrat erstmals der liebenswerte Antiheld und Möchtegern-Pirat Guybrush Threepwood die virtuelle Bühne und brannte ein Gag-Feuerwerk sondergleichen ab. Sein erster Satz, "Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!", sollte die Adventure-Landschaft für immer verändern. |
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| Illustre Charaktere: |
Auf seinem steinigen Weg zum Piratentum traf er auf so illustre Charaktere wie Elaine Marley, die ehrgeizige Gouverneurin von Melee Island, in die Guybrush sich Hals über Kopf verliebte, oder auf Bootsverkäufer Stan, der wie kein anderer seine Worte mit ausdrucksstarker Gestik zu unterstreichen vermochte. Auch der untote Pirat und Erzschurke LeChuck war mit von der Partie und setzte alles daran, Guybrush den Garaus zu machen. Aber wir wissen ja, welch verheerende Wirkung Malzbier auf Untote haben kann...
Legendär auch Guybrush's Fähigkeit, 10 Minuten lang die Luft anhalten zu können. Wer geduldig ausharrte, konnte miterleben, wie er ein einziges Mal im ganzen Spiel das Leben aushauchte. Aushängeschild von Lucasfilm Games war es (und ist es immer noch), dass die Charaktere generell nicht sterben können, um so die meist nervtötende Speicher- und Lade-Prozedur so vieler anderer Adventures zu vermeiden. |
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| Details: |
Hersteller: LucasArts
Erschienen: Im Jahr 1990
Nostalgie: sehr hoch
System: MS-DOS
Spielbar? kaum noch
Erhältlich? Budget-Titel
Links: MIsland.de
Indy IV
DOTT
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| Eine Erfolgsgeschichte: |
Mit Monkey Island etablierte sich Lucasfilm Games endgültig als Garant für hochwertige Spitzen-Adventures und baute diese Position in den darauffolgenden Jahren mit Klassikern wie Monkey Island II - LeCuck's Revenge (1991), Indiana Jones IV - The Fate of Atlantis (1992), Sam & Max Hit The Road, Maniac Mansion II - The Day of the Tentacle (beide 1993), The Dig (1995), The Curse of Monkey Island (1997) und Grim Fandango (1998) noch weiter aus. Einzig das "interaktive Road-Movie" Vollgas (1995) fiel spielerisch deutlich aus der Reihe, auch wenn Grafik und Atmosphäre überzeugen konnten. |
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| Designer Ron Gilbert: |
Designer Ron Gilbert gelangte durch Monkey Island zu Branchen-Ruhm, verließ aber nach dem zweiten Teil der Serie Lucasfilm Games und widmete sich der Entwicklung von Software für Kinder. Im Jahre 1995 kehrte er mit der Gründung seines eigenen Labels Cavedog ins Spiele-Genre zurück und landete 1997 mit dem motivierenden Echtzeitstrategiespiel Total Annihilation gleich einen Achtungserfolg. |
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